Klezmermusik

"Sie spielen nicht einfach Musik, man merkt den vier Vollblutmusikern in jeder Minute den Spaß an der Sache an. ...Das ist vielleicht der Reiz des Ensemble Noisten. Sie spielen nicht nur die Noten der alten Lieder, sondern komponieren neue Musik im Stil des Klezmer, kombinieren Altes mit Neuem, ihre Musik lässt im Kopf Bilder entstehen..."
Badisches Tagblatt, Gaggenau, 07.11.2005

"Beschwörende Melodien, Dynamik und Rhythmuswechsel, ekstatische Ausbrüche und klagende, sehnsüchtige Linien, all dies ließen die Musiker durch ihre Instrumente entstehen.Trotz allem ist das Ensemble kein für die Klezmermusik typisches. Das einzig originale Klezmerinstrument im Ensemble ist Noistens Klarinette. Keine Violine, kein Akkordeon, dafür Gitarre, Kontrabass und rhythmische Klänge der Tabla, eines für die südasiatische Musik typischen Instruments. Multikulturell stellt sich das Ensemble dar. Shan Devagurparan, der Percussionist, der mit seinen Händen un-erhörte Klänge zu erzeugen vermag, stammt aus Sri Lanka."
Kölner Stadtanzeiger, 21.08.2007

"Die Spielfreude der Musiker war vom ersten jiddischen Tanz an spürbar. Reinald Noisten war sowohl an Klarinette also auch am Mikrofon erste Stimme und führte locker und informativ durch das Programm. ...dennoch ist sie auch spirituelle Musik, oftmals einem Rabbi in Trance eingegeben, wie das Stück Chassidic Dance, Musik, die den Raum in die Unendlichkeit weitet, bei der die Klarinette virtuose Erstklassigkeit bewies."
Grenz-Echo, Sankt Vits / Belgien, 15.05.2010

"...von sensiblen gestreichelten Gitarrensaiten bishin zu virtuosen Glissandi erwies sich der Gitarrist als kongenialer Partner, ebenso der Bassist mit seinem enorm vitalem Bogenstrich. Atypisch für Klezmer aber reizvoll war die rhythmische Untermalung des Percussionisten aus Sri Lanka. Auf Schlaginstrumenten seiner Heimat, von leisem Berühren der Gadam bis zum extatischem Trommeln gab er eine fast akrobatische Soloeinlage..."
RP, Heiligenhaus, 31.01.2011

Lyrik und Klezmermusik

"Die Mischung aus sensibler Lesung und empfindsamer Musik war so gelungen, dass die Besucher sogar auf die Pause verzichteten."
Bocholter-Borkener Volksblatt, 30.01.2007

"...Man wünschte sich, sie hätte diesen Abend miterleben können, resümierte eine Besucherin, ...Betörend die Musik, die arabische, spanische, tamilische Einflüsse aufgreift, und sich mit den rauschhaften Texten des schwarzen Schwan Israels, wie man sie nannte, verbindet. Großer Applaus für Nina Hoger, Reinald Noisten (Klarinette), Claus Schmidt (Gitarre), Andreas Kneip (Bass) und Shan Devakuruparan (Percussion)."
Aachener Nachrichten, 04.04.2011

"...Mit angenehmen Tonfall, mit sehr zurückgenommener Leseweise und nicht zuletzt durch eine geschickte Textauswahl schafft es Nina Hoger, eine beglückend lyrische Stimmung zu verbreiten. ÉEs ist durchweg ein Genuss, so großartige Literatur von Nina Hoger vorgelesen zu bekommen. ...Musikalisch unterstützt wird Nina Hoger vom "Ensemble Noisten". ...Eine Freude ist es, die Interaktionen der Musiker auf der Bühne zu beobachten. ...Die Musik, die da herauskommt, ist angenehm, klangvoll interessant, vielseitig und in diesem Programm das i-Tüpfelchen, das den Abend zu einem nachhaltig schönen werden lässt. Danke Nina Hoger, danke Ensemble Noisten."
Lingener Tagespost, 20.01.2014

"Klezmer trifft Derwisch", ein jüdisch - islamischer Dialog

"..."Klezmer meets Sufi-Musik", dieses ungewöhnliche Konzept verfolgt Noisten so konsequent, dass bei den Auftritten ein Derwisch nicht fehlen darf. Talip Elmasulus fliegende Rockschöße entfalteten im Zusammenspiel mit der Musik eine beinahe hypnotische Wirkung, über die man nach Sufi-Manier Zeit und Raum vergessen konnte. Den angekündigten Dialog der Kulturen - Grundanliegen des Projektes Noisten - erlebte das Publikum auf diese Weise als erstaunlich schwerelose Angelegenheit. Arabische Tonleitern und jiddische Tanzlieder verbanden sich aufgrund der Leistung exzellenter Instrumentalisten zu einem organischen vom Cuxhavener Publikum zu guter Letzt stehend bejubelten Ganzen..."
Cuxhavener Nachrichten, 09.10.2012

"...Das Publikum war gebannt. Aber nicht nur die Sogkraft der Musik - jüdische wie muslimische - zog es in Bann, auch die Virtuosität der Musiker war faszinierend. ...Als Gipfelpunkt gelang dem Ensemble der künstlerische Spagat Klezmer und Sufi- Musik zusammenzubringen und nicht nur alternierend oder parallel in den Dialog zu bringen, sondern die Melodien (beides Friedenslieder) sich verweben, sich umkreisen, ja ausgesprochen sich verzahnen zu lassen. Man spürte, wie den Musikern es angelegen war, friedensstiftend zu wirken und den Menschen in der Musik einen Weg der Verständigung aufzuzeigen. Man kann sich vor ihrem ernsten Bemühen nur verneigen. Shalom alejchem!"
Der Westen, Dr. Ernst Holzbach, 26.01.2014