Klezmermusik
"Derweil zelebrierte Reinald Noisten wunderschöne Jaul und Zittertöne orient alischer Prägung. In extatischer Bewegung formte Noisten melodische Kaskaden ..."
NRZ, Duisburg, 2.1.04
"Sie spielen nicht einfach Musik, man merkt den vier Vollblutmusikern in jeder Minute den Spaß an der Sache an ... Das ist vielleicht der Reiz des Ensemble Noisten. Sie spielen nicht nur die Noten der alten Lieder, sondern komponieren neue Musik im Stil des Klezmer, kombinieren Altes mit Neuem, ihre Musik lässt im Kopf Bilder entstehen ..."
Badisches Tagblatt, Gaggenau, 7.11.05
"Man spürte, dass der Klarinettist nicht nur in dieser Musik seine Heimat gefunden, sondern als Nichtjude dieses jiddische Kulturgut wahrhaft verinnerlicht hat. Dirk Lattenkamp ist ihm auf der Gitarre ein kongenialer Partner, ungemein sensibel und äußerst virtuos ... Viel mehr als ein Begleiter ist Andreas Kneip am Bass, er verleiht der Musik Vitalität ... Eine Öffnung des traditionellen Klezmer ist die Mitwirkung von Shan Dewaguruparan. Packend war eine fast akrobatische Soloeinlage, ein beeindruckender Gruß aus seiner Kulturwelt ..."
RP, Kempen, 20.7.04
"Beschwörende Melodien, Dynamik und Rhythmuswechsel, ekstatische Ausbrüche und klagende, sehnsüchtige Linien, all dies ließen die Musiker durch ihre Instrumente entstehen.Trotz allem ist das Ensemble kein für die Klezmermusik typisches. Das einzig originale Klezmerinstrument im Ensemble ist Noistens Klarinette. Keine Violine, kein Akkordeon, dafür Gitarre, Kontrabass und rhythmische Klänge der Tabla, eines für die südasiatische Musik typischen Instruments. Multikulturell stellt sich das Ensemble dar. Shan Devagurparan, der Percussionist, der mit seinen Händen un-erhörte Klänge zu erzeugen vermag, stammt aus Sri Lanka."
Kölner Stadtanzeiger, 21.8.07
Lyrik und Klezmermusik
"Nina Hoger liest Else Lasker Die bedeutungsvollen Verse setzte das Ensemble Noisten musikalisch glänzend um. Der häufige Rhythmus- und Tempowechsel korrespondierte stimmig mit dem Auf und Ab der Dichtung ..."
Badische neue Nachrichten, Karlsruhe, 15.3.06
"Die Mischung aus sensibler Lesung und empfindsamer Musik war so gelungen, dass die Besucher sogar auf die Pause verzichteten"
Bocholter-Borkener Volksblatt, 30.01.2007
"Nicht nur die ehemalige Kulturausschussvorsitzende Renate Sommer bescheinigte Hoger eine unglaubliche Stimme und Lasker-Schüler eine so poetische und phantasievolle Sprache, in der aber auch ein Stück Traurigkeit ist. Kongenial zur Vorlesekunst der Hoger intonierte das Ensemble Noisten mit Jazz und Weltmusik bereicherte Klezmermusik, in der jüdische Melancholie und Lebenslust hörbar werden ..."
NRZ, Duisburg, 2.11.07
Derwisch und Klezmermusik
"Zu den jüdischen KlängEnsembles gesellte sich somit zusätzlich Musik aus Cakmaz Sufi Flöte. Elmasulu tanzte und drehte sich währenddessen in ein
em langen, roten Gewand zu den meditativen Tönen der Musiker. Zusammen präsentierte das Sextett damit eine eigenwillige und beeindruckende Mischung aus verschiedensten Kulturen, Musikrichtungen und Instrumenten. Und das mit einer sichtlich enormen Leidenschaft ..."
Westfälische Rundschau, 29.8.07